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Datenschutz: BITKOM für bessere Kontrollen und schärfere Sanktionen
Hightech-Verband sieht Vollzugs-Defizit - Sensible Daten müssen besonders gut geschützt werden
Berlin, 4. September 2008 - Nach der heutigen Datenschutz-Beratung des Bundeskabinetts hat sich der BITKOM für eine gründliche Prüfung möglicher Gesetzesänderungen ausgesprochen. Dies gilt insbesondere in der Diskussion über eine so genannte „Opt-In“-Regelung. Damit ist eine obligatorische, aktive Einwilligung von Verbrauchern zur Datenweitergabe gemeint. „Eine solche Einwilligung kann dort sinnvoll sein, wo Daten erhoben werden, ohne dass eine Kundenbeziehung besteht oder angebahnt wird“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, „zum Beispiel bei Gewinnspielen.“ Die Regelung dürfe aber kein Rundumschlag sein. Die Vorschriften müssten sich auf bestimmte Bereiche des gewerblichen Datenhandels beschränken. BITKOM setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass sensible Daten wie Kontoinformationen und Gesundheitsdaten besser geschützt werden als reine Adressdaten. Hier müsse noch stärker differenziert werden, auch bei der Frage der Einwilligungspflicht.
eco-Kongress 2008 behandelt dringlichste Fragen rund um das Internet
Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft veranstaltet am 11. September 2008 unter dem Titel „beyond the borders“ seinen diesjährigen Kongress. An diesem Tag werden im „Vulkan“ in Köln in verschiedenen Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen mit prominenten Teilnehmern die aktuell beherrschenden Aspekte rund um das Internet behandelt. „In vielen Bereichen erleben wir derzeit einen Paradigmenwechsel, der für nachhaltige Umwälzungen sorgen könnte. Mit unserem Kongress möchten wir Antworten auf die momentan dringlichsten Fragen geben“, kündigt eco-Geschäftsführer Harald A. Summa an.
Kampf gegen illegale Inhalte im Internet
Internetwirtschaft ist engagiert im Kampf gegen Kriminalität im Internet. Verband der deutschen Internetwirtschaft zu aktuellen Appellen des BKA an Internetprovider
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V. und seine Mitgliedsunternehmen engagieren sich seit Jahren insbesondere gegen Kinderpornografie und andere illegale Inhalte im Internet. eco unterhält zu diesem Zweck eine Internet-Beschwerdestelle, die eingebunden ist in das internationale Netzwerk von Hotlines INHOPE und den Hinweisen nachgeht mit dem Ziel, die Entfernung dieser Inhalte zu erreichen. In enger Kooperation mit dem Bundeskriminalamt gelang es Verband und Mitgliedern, durch ihre Hinweise zur Überführung zahlreicher Straftäter beizutragen.
Zahl der Phishing-Opfer erreicht Höhepunkt
Im vergangenen Jahr 4.100 Fälle mit 19 Millionen Euro Schaden - 2008 erstmals Rückgang möglich - Die wichtigsten Tipps gegen Datenklau beim Online-Banking
Berlin, 2. September 2008 - Deutlich mehr Internetnutzer sind im vergangenen Jahr Opfer von Passwort-Betrügern geworden. Die Zahl der Phishing-Fälle beim Online-Banking ist erneut stark gestiegen – um 25 Prozent. Das geht aus einer Hochrechnung des Hightech-Verbandes BITKOM hervor, die sich auf die neuesten Daten der Landeskriminalämter stützt. Bundesweit hoben Kriminelle in mehr als 4.100 Fällen rund 19 Millionen Euro von Konten der Geschädigten ab. Die Schadenssumme liegt um ein Viertel höher als 2006. „Der Geheimzahlen-Klau hat durch immer raffiniertere Betrugsmethoden seinen bisherigen Höhepunkt erreicht“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf bei der Vorstellung der Erhebung. Die meisten Opfer melden Bayern, Baden-Württemberg und Berlin.
Online-Bildbearbeitung - geht das? Die Nutzung des Internets verspricht die Flexibilisierung von Arbeitsabläufen, vor allem durch mobile Endgeräte (Handy, Smartphone & Co.). Texte, Bilder und sogar kleine Videos lassen sich von überall versenden.