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Vor 10 Jahren wurde Google gegründet

Google ist die populärste Suchmaschine
Vom Start-up zum Weltkonzern - 60 Prozent Weltmarktanteil
Berlin, 5. September 2008 - Vom Studentenprojekt zum Multi-Milliarden-Konzern mit fast 20.000 Mitarbeitern. Mit dieser Entwicklung haben die beiden Stanford-Studenten Larry Page und Sergej Brin wohl kaum gerechnet, als sie am 7. September 1998 ihre Firma Google Inc. gründeten. Allein in Deutschland werden derzeit vier von fünf Suchanfragen (79,8 Prozent) über Google gestellt, hat das Marktforschungsunternehmen ComScore für den BITKOM ermittelt. Weltweit betrachtet steht Google mit einem Anteil von 60,4 Prozent ebenfalls auf dem ersten Platz, gefolgt von Yahoo (10,8 Prozent). An Marktanteilen gewonnen hat in den vergangenen Monaten insbesondere die chinesische Suchmaschine Baidu, die mit einem Anteil von 9,2 Prozent auf dem dritten Platz weltweit rangiert.
Datenschutz: BITKOM für bessere Kontrollen und schärfere Sanktionen
Hightech-Verband sieht Vollzugs-Defizit - Sensible Daten müssen besonders gut geschützt werden
Berlin, 4. September 2008 - Nach der heutigen Datenschutz-Beratung des Bundeskabinetts hat sich der BITKOM für eine gründliche Prüfung möglicher Gesetzesänderungen ausgesprochen. Dies gilt insbesondere in der Diskussion über eine so genannte „Opt-In“-Regelung. Damit ist eine obligatorische, aktive Einwilligung von Verbrauchern zur Datenweitergabe gemeint. „Eine solche Einwilligung kann dort sinnvoll sein, wo Daten erhoben werden, ohne dass eine Kundenbeziehung besteht oder angebahnt wird“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, „zum Beispiel bei Gewinnspielen.“ Die Regelung dürfe aber kein Rundumschlag sein. Die Vorschriften müssten sich auf bestimmte Bereiche des gewerblichen Datenhandels beschränken. BITKOM setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass sensible Daten wie Kontoinformationen und Gesundheitsdaten besser geschützt werden als reine Adressdaten. Hier müsse noch stärker differenziert werden, auch bei der Frage der Einwilligungspflicht.
Zahl der Phishing-Opfer erreicht Höhepunkt
Im vergangenen Jahr 4.100 Fälle mit 19 Millionen Euro Schaden - 2008 erstmals Rückgang möglich - Die wichtigsten Tipps gegen Datenklau beim Online-Banking
Berlin, 2. September 2008 - Deutlich mehr Internetnutzer sind im vergangenen Jahr Opfer von Passwort-Betrügern geworden. Die Zahl der Phishing-Fälle beim Online-Banking ist erneut stark gestiegen – um 25 Prozent. Das geht aus einer Hochrechnung des Hightech-Verbandes BITKOM hervor, die sich auf die neuesten Daten der Landeskriminalämter stützt. Bundesweit hoben Kriminelle in mehr als 4.100 Fällen rund 19 Millionen Euro von Konten der Geschädigten ab. Die Schadenssumme liegt um ein Viertel höher als 2006. „Der Geheimzahlen-Klau hat durch immer raffiniertere Betrugsmethoden seinen bisherigen Höhepunkt erreicht“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf bei der Vorstellung der Erhebung. Die meisten Opfer melden Bayern, Baden-Württemberg und Berlin.
Verbraucher bevorzugen ökologische ITK-Dienstleistungen
BITKOM-Umfrage: Mehrzahl der Deutschen würde für klimafreundliche Internet- oder TK-Services mehr ausgeben - Akzeptierter Aufpreis beträgt im Schnitt 13 Prozent
Berlin, 08. August 2008 - Das steigende Umweltbewusstsein schlägt sich im Verbraucherverhalten der Informationstechnologie- und Telekommunikationsbranche nieder. Jeder Zweite ist bereit, für besonders klimafreundliche Internet- oder Telekommunikationsdienste mehr Geld zu zahlen. Eine höhere Umwelt- und Klimaverträglichkeit, etwa durch den Einsatz von Ökostrom, würde sich die Mehrheit der Deutschen im Schnitt 13 Prozent Aufschlag kosten lassen. Jeder Zehnte wäre gar mit einem Aufschlag von 20 Prozent einverstanden. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. Grundlage ist eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM. „Nachdem die Verbraucher schon seit längerem auf die Energieeffizienz der Geräte achten, schauen sie nun auch verstärkt auf klimafreundliche Dienstleistungen“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Martin Jetter. „Energieeffiziente Rechenzentren und Mobilfunknetze oder der Einsatz von Öko-Strom bei Internet-Providern und Telefongesellschaften werden von den Kunden begrüßt.“
Online-Bildbearbeitung - geht das? Die Nutzung des Internets verspricht die Flexibilisierung von Arbeitsabläufen, vor allem durch mobile Endgeräte (Handy, Smartphone & Co.). Texte, Bilder und sogar kleine Videos lassen sich von überall versenden.